Histaminempfindliche Personen sollten den Verzehr der hier fett angeführten Lebensmittel vermeiden, bzw. individuell einschränken.
ESSIG:
Histamin µg/l
Apfelessig
20
Tafelessig
500
Rotweinessig (Aceto Balsamico)
Bis zu 4000
scharfe Gewürze begünstigen die Histaminaufnahme im Magen- Darmsystem
Backzutaten:
Histamin mg/kg
Hefe
1600
Hefeextrakt
200-2830
Sojamehl
2,4
Weizenmehl
4
Süßes
INFO
Kakao, Schokolade
5
Eine 100gTafel enthält 0,7g Phenylethylamin
Marzipan, Nougat
viel Histamin (!)
Knabbergebäck
derzeit noch o.A
Tee und CO
Histamin µg/l
Kaffee (setzt Histamin frei)
o.A
Schwarztee(setzt Histamin frei)
o.A
Saucen
mg/kg
Fischsauce
bis 500
Sojasauce dunkel
<10-20
Fermentierte Produkte auf Sojabasis können einen sehr hohen Gehalt an biogenen Aminen aufweisen.
Zusatzstoffe mit Histamin:
Farbstoffe: Tartrazin (E 102), Chinolingelb (E-102), Gelborange S (E 110), Azorubin (E 122), Amaranth (E 123), Cochenillerot A (E 124), Erythrosin (E 127)
Konservierungsstoffe: Sorbinsäure und Salze (E 200-203), Benzoesäure und Salze (E 210-213), PHB-Ester (E 220-227), Dipheyl und Orthaphenyl (E 231-232), Thrabenrudazol (E 223)
E 620 Glutaminsäure, Glutamat
E 621 Natriumglutamat
E 622 Kaliumglutamat
E 323 Calciumdiglutamat
E 624 Monoammoniumglutamat
E 625 Magnesiumdiglutamat
Tipp: Achtung, auch bei Hefeextrakten in Würzmitteln und Fertiggerichten, Maggigewürze, Sojasaucen und Geschmacksverstärker!
Quellen der Histamingehaltlisten: Häberle: Biogene Amine -Klinische und lebensmittelchemische Aspekte, Zentralblatt Haut- und Geschlechtskrankheiten,153, 157- 168, 1987, Jarisch: Histamin-Intoleranz, 2004, Lindner: Toxikologie der Nahrungsmittel, Thieme Verlag, 1990
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